(…) neue Forschungsergebnisse deuten daraufhin, dass Nervenzellen in der Hirnrinde durch synchrone Entladungen zu ausgedehnten Verbänden zusammengefasst werden. Diese Verbände sollen dann gesehene Objekte neuronal repräsentieren. Mit anderen Worten: Wenn wir etwas sehen, arbeiten bestimmte Nervenzellen in unserem Gehirn zusammen und bilden neuronale Muster, die als Repräsentationen der gesehenen Objekte dienen. Es handelt sich also um den Prozess der Bildung von repräsentationalen Zuständen im Gehirn, basierend auf visuellen Wahrnehmungen. Andreas K. Engel, Peter König und Wolf Singer
Wie ein Verbund aus einzelnen Zellen ( hier die einzelnen Papierstücke) setzen sich meine Formen zu einem Objekte zusammen um im selben Augenblick zu etwas anderem zu werden.

Die Idee bestand darin, etwas Neues aus Bekanntem zu erschaffen, etwas, das jedes Kind kennt. Gleichzeitig sollte es jedoch weder eine bloße Wiederholung noch eine einfache Nachahmung sein. Ich musste aus meinen vorhandenen Erfahrungen schöpfen und etwas Einzigartiges erschaffen. Es sollte etwas ganz Neuartiges sein, über das nicht viel gesagt werden kann, sondern das für sich selbst spricht.

Am Anfang war es wie ein Spiel, allmählich entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit dem Material . Am Anfang stand stand die Überlegung Eine Basis zu schaffen auf der ich das Ganze aufbaue. Ich entschied mich für eine 3×3 cm Einheit. Weitere Auseinandersetzungen folgten, wobei ich die Farbe als weiteres Ausdrucksmittel einsetzte. Schließlich wagte ich mich an die ersten Faltungen. Von den entstendenen Objekten fertigte ich in der Folge Fotos an, die ich dann ausdruckte.









