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Pi steht für mich als Künstler. Für eine Kunst, “ nicht als Kopie einer wirklichen Welt. Ein solch verdammtes Ding ist genug!“ *

*Autor unbekannt!



Mein Name ist Pasquale Ippolito.
„Als Künstler bin ich intellektuell von Kunst abhängig.“

Als Künstler ist meine Arbeit eng mit meiner Wahrnehmung und Erfahrung verbunden. Kunst ist für mich ein Prozess des Sehens und Erkennens, in dem sich persönliche Eindrücke, Gedanken und Emotionen verdichten.

In meiner Praxis setze ich mich mit der Frage auseinander, wie Bilder entstehen und Wirklichkeit erzeugen. Wahrend die Malerei über Farbe und Material eine visuelle Realität formt, basiert das digitale Bild auf der Struktur von Pixeln und algorithmischen Prozessen.

Indem ich beide Ansätze verbinde, verschiebt sich für mich die Funktion des Bildes: Es geht nicht mehr um Abbildung, sondern um Konstruktion.

Durch den künstlerischen Eingriff werden vorhandene Bildinhalte verändert und in neue Zusammenhänge überführt.

Die Arbeit am Bild bedeutet, etwas sichtbar zu machen, das zuvor nicht existierte – und es mit Bedeutung zu versehen.


Wo man hinschaut… und frau auch!

Beiträge

Kunstbilder

Farbe als Eingriff in Wahrnehmung


Serie: Gabel (2025)

Gabel 1, Mixed Media (2025),Fotoprint

Gabel 2, Mixed Media (2025), Fotoprint

Gabel 3, Mixed Media (2025) Fotoprint


Serie: Faces (2024)

Faces 2 Mixed Media (2024) Fotoprint

Faces 3 Mixed Media (2024) Fotoprint

Faces 1 (2024) Fotoprint

Die Serie „Faces“ untersucht die Instabilität des Porträts. Das Gesicht erscheint nicht als Identität, sondern als Prozess-zwischen Sichtbarkeit und Auflösung.


Serie: Adam / ave (2023)

Adam 1 (2023) Mixed Media, Fotoprint

avE 1 (2023) Mixed Media,Fotoprint


„In meiner Malerei habe ich mich immer mit dem Problem der Darstellung und Abbildung des Motivs auseinandergesetzt. Dieses Ziel versuche ich durch den gezielten Einsatz von Farbe zu erreichen. Die Wirkung der Farbe auf das Auge erzeugt die dargestellte Realität – eine Welt aus Farben. Dabei werden Pigmente und Bindemittel mit Hilfe verschiedener Werkzeuge auf einer Fläche verteilt.“

Das Bildprinzip digitaler Bilder beruht auf der Verwendung von diskreten Elementen, bekannt als Pixel.

Pixel sind die kleinsten Einheiten eines digitalen Bildes und bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Bits, die Informationen über Farbe und Helligkeit enthalten.

Das Bildprinzip beruht auf der Aufteilung des Bildes in eine Rasterstruktur, wobei jedes Pixel eine bestimmte Position und Farbwertinformation hat. Durch die Kombination und Anordnung der Pixel entsteht das Gesamtbild.

Insgesamt beruht das Bildprinzip digitaler Bilder auf der diskreten Aufteilung des Bildes in Pixel oder Vektorpfade und der Verwendung von mathematischen und algorithmischen Techniken, um die Bildinformationen zu repräsentieren, zu speichern und zu verarbeiten.

Der Malereibegriff hat sich im Laufe der Jahrzehnte erweitert und verändert, da neue künstlerische Techniken und Ausdrucksformen entstanden sind. Heute steht der Malereibegriff für eine breite Palette von Stilen, Techniken und künstlerischen Ansätzen, die über das traditionelle Medium der Farbe auf Leinwand hinausgehen.

Moderne Malerei umfasst nicht nur traditionelle Öl-, Acryl- oder Aquarellmalerei, sondern auch experimentelle Ansätze, digitale Malerei, Mixed-Media-Kunst und Installationen. Künstlerinnen und Künstler nutzen verschiedene Materialien wie Farben, Pigmente, Pinsel, aber auch unkonventionelle Werkzeuge und Techniken, um ihre künstlerische Vision auszudrücken.

Darüber hinaus hat sich die Definition von Malerei auch in Bezug auf die Bildträger erweitert. Neben der klassischen Leinwand können heute auch andere Oberflächen wie Papier, Holz, Metall, Kunststoffe oder sogar Wände und Gebäude als Malgrund dienen.

Der Malereibegriff steht also heute für eine vielfältige und innovative Kunstform, die sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Ausdrucksformen umfasst. Künstlerinnen und Künstler nutzen ihre Kreativität, um ihre Ideen und Emotionen in visueller Form zum Ausdruck zu bringen, unabhängig von den Materialien und Techniken, die sie wählen.


Wenn ich mein Auge schule, kann ich Dinge sehen, die andere übersehen. Ja man muss erst etwas vorfinden, um es zu bemerken. Wenn nichts vorhanden ist, handle ich aktiv, und das Ergebnis sehe ich dann auch.

Die Arbeit an einem Kunstwerk bedeutet, eine Welt zu erschaffen, etwas zu kreieren, das zuvor nicht existierte. Sobald ein Werk entstanden ist, sollte es mit Bedeutung belegt werden.

Ein Kunstwerk trägt für jeden eine einzigartige, persönliche und sehr intime Bedeutung. Der Zugang zu einem Kunstwerk variiert von Person zu Person und spiegelt die individuellen Erfahrungen, Perspektiven und Emotionen wider.


Das Frauenbild in der Kunst.

In der zeitgenössischen Kunst kann das Frauenbildnis sowohl von traditionellen Schönheitsidealen als auch von einer Vielzahl anderer Perspektiven geprägt sein. Einige Künstlerinnen und Künstler thematisieren bewusst die Vielfalt weiblicher Erfahrungen und Körperdarstellungen jenseits gängiger Schönheitsnormen.

Bei der Darstellung des Frauenbildnisses in der zeitgenössischen Kunst kommt es oft auf Vielfalt, Authentizität und die Fähigkeit an, verschiedene Perspektiven und Erfahrungen zu reflektieren. Künstlerinnen und Künstler können traditionelle Schönheitsideale hinterfragen und neue Narrative entwickeln, die die Komplexität des weiblichen Selbst ausdrücken.

Einige herausragende Künstlerinnen und Künstler, die das Frauenbildnis in der zeitgenössischen Kunst auf innovative Weise erforschen und darstellen, sind Jenny Saville, Kara Walker, Cindy Sherman, Yayoi Kusama, Tracey Emin und Shirin Neshat. Jede von ihnen hat auf ihre eigene Weise einzigartige Perspektiven und Ausdrucksformen entwickelt.

Die Geschichte zu „Adam/avE“

Die Geschichte zu „Adam/avE“ ist mir im wahrsten Sinne des Wortes zugeflogen. Ich fand sie, im Tode vereint, in einem Eimer voll mit Regenwasser. Die Natur hat es so eingerichtet, dass das Weibchen dem Männchen folgt, oder war es umgekehrt? Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen; auf jeden Fall war die Folge tödlich! Die Szene hat mich gerührt. Ich fühlte eine gewisse Verantwortung. Hätte ich den Eimer leeren sollen? Nein, so etwas passiert und lässt sich nicht vermeiden! Wie so oft gibt die Geschichte den Verlauf der Erzählung vor, so wie bei Adam und Eva. Hätten sie nicht…? Dann… Zugegeben, ich hatte die Gelegenheit, beide Körper aus nächster Nähe zu betrachten und konnte so viele Details wie nie zuvor erkennen. Da lagen sie, still und leblos, ein Weibchen und ein Männchen aus der Familie der Schröter, Lucanus cervus, der Hirschkäfer, mit Gefolge. Dieser Situation konnte ich mich nur mit künstlerischem Tun nähern. So entstanden die zwei Bilder „Adam“ und „avE“.

Der Bruch!

Als Bruch wird etwas bezeichnet, das unwiederbringlich in einen neuen Zustand eintritt. Es stellt dann etwas Neues dar, anders als vorher, obwohl es auf demselben basiert, was vorher war. Es erfordert eine neue Zuordnung zu den Dingen, die da sind; es kommt als etwas Neues hinzu und muss neu gedacht und mit Bedeutung versehen werden.